CBD Samen kaufen in Deutschland: Ist es legal, sie keimen zu lassen?

Posted on , by Damien

In Frankreich ist es seit vielen Jahren und insbesondere seit 2018 mit dem Markteintritt von CBD-Produkten (Cannabidiol) nicht ungewöhnlich, sowohl auf Internetseiten (wie z. B.

dinafem seeds

) als auch in physischen Geschäften Samen aller Arten von Cannabissorten zu kaufen. Der Verkauf von Cannabissamen (seeds) ist für viele Konsumenten und Neugierige immer noch ein Rätsel. Denn obwohl es logisch erscheint, dass das Schicksal eines Samens darin besteht, dass er angebaut wird. Die sehr strenge Prohibition von Cannabis in Frankreich kann zu Verwirrung darüber führen, wie sie nach dem Kauf verwendet werden:

  • Wozu dienen die Hanfsamen also?
  • Kann man sie legal kaufen?
  • Kann man alle Arten von Marihuanasamen, die zum Verkauf angeboten werden, anbauen (z. B. Samen einer CBD-Sorte)?

All diese Fragen erscheinen legitim, und wir werden versuchen, sie so einfach wie möglich zu beantworten.

Bezeichnung: Cannabis vs. Hanf

Frankreich ist eines der repressivsten Länder der Europäischen Union, wenn es um den Gebrauch von Cannabis geht. Paradoxerweise ist es jedoch nach China das zweitgrößte Hanfproduktionsland der Welt. Es ist zum Verrücktwerden…!

Tatsächlich bezeichnet man gemeinhin

Cannabis

als illegaler Suchtstoff (reich an THC). Hanf hingegen erscheint als legales Produkt, das für den industriellen Gebrauch bestimmt ist (THC-arm und reich an Ballaststoffen). In Frankreich ist Industriehanf (Textilien, Bauwesen, Einstreu) in der Tat allgemein bekannt. Es wird gesellschaftlich als legales Produkt akzeptiert, da es sich von Freizeit-Cannabis (Drogen) unterscheidet.

In Wirklichkeit handelt es sich um Sorten von Pflanzen einer einzigen Art: Cannabis Sativa L.

In der Praxis ist es jedoch nicht so einfach, die Dinge zu verstehen. In der Tat sind die französischen Rechtsvorschriften streng. Einige rechtliche Unklarheiten bestehen. Dadurch schaffen sie Lücken im Gesetz des Alles-oder-Nichts:

  • In Frankreich sind heute der Besitz, der Gebrauch, die Nutzung und der Verkauf von Cannabis gesetzlich strafbar, außer wenn…
  • Der Kauf von Weed-Samen (seeds) ist erlaubt, ja, aber…
  • Der Konsum von Produkten aus CBD-Hanf ist legal, wenn und nur wenn…

Kurz gesagt: Man verliert völlig den Überblick!

Die französische Gesetzgebung rund um Cannabis

In Frankreich ist das Gesetz bezüglich des Drogenhandels eindeutig:

  • Gemäß Artikel 222-35 Abschnitt 4 vom 22. September 2000 des Strafgesetzbuchs: „Die unerlaubte Herstellung oder Produktion von Betäubungsmitteln wird mit 20 Jahren Zuchthaus und 7 500 000 Euro Geldstrafe bestraft“ (1).

Es ist wichtig, daran zu erinnern, dass eine Substanz als illegal gilt, wenn sie in der Liste der Betäubungsmittel des Erlasses vom 22. Februar 1990 (2) aufgeführt ist. Wenn man diese Erlasse grob zugrunde legt, scheint es klar zu sein, dass der Anbau von Cannabis als völlig illegal erscheint. Bei genauerem Hinsehen steht jedoch nur die psychoaktive Verbindung THC (Tetrahydrocannabinol) auf dieser Liste. Es ist das berüchtigte hanfeigene Cannabinoid, das Cannabis und alles, was damit zusammenhängt (Konsum, Verkauf, Ausbeutung, Besitz, …), diskriminiert.

Wir fassen zusammen:

  • THC ist eine illegale Substanz
  • die Bezeichnung von Hanf und Cannabis als zwei klar voneinander getrennte Pflanzen ist falsch. Dies sind verschiedene Sorten einer einzigen Art (Cannabis Sativa L.).

Das französische Gesetz über den Anbau von Cannabis

Auf der Grundlage dieser Regeln wird dann klar, dass der Anbau von Cannabis nur dann legal ist, wenn die angebaute Sorte frei von THC ist. Aber es gibt eine gewisse Toleranz:

  • in Frankreich ist eine Cannabissorte erlaubt, wenn ihre THC-Konzentration 0,2% nicht übersteigt
  • und wenn sie in Artikel 2 des Erlasses vom 22. August 1990 zur Anwendung von Artikel R. 5132-86 des Gesetzbuchs für öffentliche Gesundheit für Cannabis eingetragen ist (3).

Der sogenannte Industriehanf gehört also zu diesen zugelassenen Sorten. Aus diesem Grund ist seine Herstellung in Frankreich legal (aber sehr kontrolliert). Der Anbau von Gras ist verboten und wird mit mehr oder weniger schweren Strafen belegt:

  • des rechtlichen Hintergrunds des Landwirts
  • der Menge der angebauten Füße
  • und dem Organisationsgrad (Amateur oder Profi) des Produzenten

Im Allgemeinen ist die Anzahl der Cannabispflanzen ein guter Anhaltspunkt dafür, welche Art von Betrieb aufgelöst wurde. Die Menge wird sich auf das Strafmaß auswirken. Eine Strafe kann von einer einfachen Mahnung bis hin zu einer Gefängnisstrafe reichen:

  • < 5 Fuß: persönlicher Konsum
  • < 50 Fuß: Eigener Konsum und relationaler Weiterverkauf
  • + 100 Fuß: industrielle Menge an Drogen

An dieser Stelle wird deutlich, dass der Anbau einer Cannabissorte :

  • für eine industrielle Nutzung: ist erlaubt, wenn die genutzten Sorten den europäischen Rechtsvorschriften entsprechen
  • zum Zweck des Freizeitgebrauchs (Drogen): ist verboten
  • zu „therapeutischen“ Zwecken (CBD): wird als Nahrungsergänzungsmittel toleriert. Achtung, sie darf nicht als Ersatz für eine medizinische Behandlung dienen!

Der besondere Fall von CBD-Samen

CBD (Cannabidiol) ist ebenso wie THC ein spezifisches Cannabinoid in Cannabis. Es steht jedoch nicht auf der Liste der Betäubungsmittel, die durch den Erlass vom 22. Februar 1990 (2) festgelegt wurde. Dieses Molekül ist rechtlich nicht illegal. Aus diesem Grund wird es seit 2018 in Frankreich in verschiedenen Formen (

CBD-Öl

Samen, Blüten, Flüssigkeiten, Balsam, Ölkapseln …) in mehr oder weniger spezialisierten CBD-Onlineshops oder physischen Geschäften. Um legal zu sein, müssen diese Produkte die gleichen Anforderungen erfüllen wie Industriehanf (zugelassene Sorten und THC-Gehalt unter 0,2%). Daraus folgt, dass der Anbau von Cannabissorten, die zu CBD-Produkten verarbeitet werden sollen, legal ist. Sie muss jedoch sehr strengen Rechtsvorschriften entsprechen.

CBD-Samen (seeds), selbst oder feminisiert

Jeder Graskonsument ist schon einmal über den Verkauf von Cannabissamen (engl. seeds) in Geschäften oder im Internet gestolpert. Die Samenmarke „dinafem seeds“ zum Beispiel wird ihnen bestimmt etwas sagen!

Da Hanfsamen kein THC enthalten, wird ihre Vermarktung in Europa als legal angesehen. Da in Frankreich die Herstellung von Cannabissorten mit einem THC-Gehalt von mehr als 0,2 % illegal ist, stammen diese auf dem Markt befindlichen Samen aus anderen europäischen Ländern.

Es gibt im Wesentlichen drei Arten von Samen:

  • feminisierte Samen: Ein feminisierter Samen garantiert die Produktion eines weiblichen Fußes.
  • Autoflowering-Samen: Ein Autoflowering-Samen wird unabhängig von der Photoperiode sein. Ihr Wachstum und ihre Blütezeit sind vorgegeben. Diese Samen unterscheiden sich von den anderen durch ihren Namen. Dennoch sind auch sie feminisiert.
  • CBD-Samen: Ein CBD-Samen wird, wie der Name schon sagt, eine Hanfpflanze mit hoher CBD-Konzentration ergeben. Der THC-Gehalt ist jedoch im Gegensatz zu den beiden oben genannten Samenarten gering (oder fast null). Dennoch werden auch sie feminisiert und manchmal auch selbst feminisiert.

In Wirklichkeit gibt es noch eine vierte Art von Samen: regelmäßige Samen. Sie geben nach dem Zufallsprinzip einen männlichen oder weiblichen Fuß. Diese geschlechtsspezifische Lotterie macht sie für den Einzelhandel weit weniger beliebt. Sie sind eher für Forscher (für Kreuzungen) und industrielle Züchter (für Fasern) reserviert.

Legale CBD-Samen in Frankreich

Wenn man diese Samen in Frankreich nicht herstellen kann, heißt das also, dass man sie nicht anbauen kann. Wozu dienen sie dann?

Offiziell werden sie als Sammelsamen verkauft. Das heißt, sie sind nicht dazu gedacht, ausgebeutet zu werden, sondern so wie sie sind, erhalten zu bleiben.

Der Verkauf von Samen von Cannabissorten mit hohem THC-Gehalt ist in Frankreich legal. Sie auszubeuten wäre hingegen eine strafbare Handlung. In diesem Fall fällt man nämlich unter das Gesetz über den Besitz und die Nutzung von Substanzen, die als Betäubungsmittel gelistet sind.

Was ist mit THC-freien CBD-Hanfsamen?

Um das Recht zu haben, CBD-Cannabissamen anzubauen :

  • die Samen müssen von einer zugelassenen Organisation stammen, z. B. von der Coopérative Centrale des Producteurs de Semence de Chanvre (CCPSC).
  • Der Anbau wird obligatorisch bei der Fédération Nationale des Producteurs de Chanvre (Nationaler Verband der Hanfproduzenten) angemeldet. Und, im Falle einer Privatperson, in der Gendarmerie

Bis heute gibt es eine Vielfalt an Samen von legalen Weed-Sorten ( von Typen

Haze CBD, Skunk CBD, Kush CBD

). Ihr Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut. Außerdem zeichnen sie sich durch hohe Erträge, schnelles Wachstum, kurze Blütezeit, hohe CBD- und Terpenwerte und einen geringen Restgehalt an THC aus.

Viele Shops, wie z.B. Dinafem seeds, bieten einen gut gefüllten Katalog mit CBD-Cannabissamen mit Sativa- (zerebrale „High“-Wirkung) oder Indica-Dominanz (entspannende „Stone“-Wirkung) an. Dazu gehören: Amnesia CBD, Hindu Kush CBD, Lemon Haze CBD, Banana Kush CBD, ….

Was man im Wesentlichen über CBD-Samen und ihren Anbau wissen sollte

Die organoleptischen Eigenschaften (Geschmack und Geruch) einer CBD-Weed-Sorte, die Art der Blüte (feminisierte Samen oder Autoflowering), die Tendenz (Indica- oder Sativa-Dominanz) und der Preis können entscheidende Kaufkriterien sein. Daher ist es wichtig, die Art des geplanten Anbaus (drinnen oder draußen) und den angegebenen THC-Gehalt zu berücksichtigen, bevor man Samen kauft, um sie zum Keimen zu bringen. Diese Merkmale werden manchmal als unbedeutende Details wahrgenommen. In Wirklichkeit werden sie jedoch notwendig sein, um den Ertrag der CBD-Pflanze zu optimieren und ermöglichen es, sich nicht außerhalb des Gesetzes zu bewegen.

FAQ: CBD-Samen

Adeptes des graines de collection? De nombreux sites internet et de boutiques physiques proposent un large choix de graines CBD en toute légalité. Seul bémol, il est interdit de faire germer ces graines!

Si vous souhaitez cultiver du CBD, vos graines devront être certifiées par un organisme agréé tel que la Coopérative Centrale des Producteurs de Semence de Chanvre (CCPSC).

Contrairement au THC, la molécule de CBD est totalement légale en France. Afin d'être eux même légaux, les produits contenant du CBD doivent répondre à la législation française, à savoir : 

  • Les variétés de chanvre autorisées sont listées par l'Arrêté du 22 août 1990. Leur caractéristique première est d'avoir un taux en THC inférieur à 0,3%, seuil fixé en 2022.  

Une fois les démarches légales faites (graines certifiées, déclaration auprès de le gendarmerie), cultiver du cannabis CBD est très facile : 

  • faire germer les graines dans du coton humide à l'abri de la lumière
  • après quelques jours, mettre les germes dans des petits pots rempli de terre aérée et riche en azote. Laissez ces petits plants chez vous ou en serre. Utilisez, si besoin, une lampe de semis.
  • Une fois les risques de gelée écartés, travaillez la terre de votre jardin en l'aérant et en y ajoutant de l'engrais organique afin d'accueillir au mieux les jeunes pousses.
  • Pensez à arroser régulièrement vos plants et a ajouter des apports nutritifs en adéquation avec la phase de culture (croissance, floraison).

Le cannabis n'est pas une plante trop capricieuse, sa culture est donc plutôt facile.

Le cannabidiol (CBD) est particulièrement connu pour ses effets relaxants menant au bien être. 

La détente que procure le CBD est essentiellement due à son effet :

  • analgésique
  • anxiolytique
  • anti-nauséeux
  • anti-inflammatoire

 

Le CBD ne possède peu ou pas d'effets secondaires. Il n'appartient pas à la liste des substances stupéfiantes toxiques. Cependant, dans de rares cas, des effets temporaires bénins peuvent apparaître après une consommation de CBD. Parmi ceux là, on note le plus souvent une sécheresse buccale, des troubles digestifs et une somnolence. 

Afin d'éviter des risques inutiles dus à la détente que le CBD confère et en cas de doutes, il est alors déconseillé de consommer du CBD avant de conduire.

Referenzen :

  1. Artikel 222-35 vom 22. September 2000 des Strafgesetzbuches, Abschnitt 4: Drogenhandel: https: //www.legifrance.gouv.fr/codes/article_lc/LEGIARTI000006417718/2002-01-01
  2. Erlass vom 22. Februar 1990 zur Festlegung der Liste der als Betäubungsmittel eingestuften Substanzen : https://www.legifrance.gouv.fr/loda/id/JORFTEXT000000533085/2020-10-09/
  3. Arrêté du 22 août 1990 portant application de l’article R. 5132-86 du code de la santé publique pour le cannabis (Erlass vom 22. August 1990 zur Anwendung des Artikels R. 5132-86 des Gesundheitsgesetzbuches auf Cannabis): https://www.legifrance.gouv.fr/loda/id/JORFTEXT000000351447/2020-10-09/